0 Artikel Fr 0.00
Beiträge rund um Techniken, Material und praktische Informationen
Hier klicken
Fordern Sie hier unsere aktuellen Unterlagen an
Diese Seite weiter empfehlen
Zu den Favoriten hinzufügen
karten.gif
 
Startseite > Online-Magazin > Speckstein > Info Speckstein


Speckstein kennen lernen

Er lässt sich sägen, raspeln, feilen, schnitzen, schleifen . . .


Die unendliche Vielfalt künstlerischer Entfaltungsmöglichkeiten!

Durch seinen relativ geringen Härtegrad eignet sich dieses Material hervorragend zum Einstieg in die Bildhauerei. Selbst große Blöcke lassen sich leicht spalten oder in Stücke sägen und können anschließend mit Raspeln, Feilen und Schleifschwämmen weiterbehandelt werden.

Günstiger Einstieg in die Bildhauerei

denn Speckstein ist im Durchscnitt 10 bis 20 mal preiswerter als Marmor oder Sandstein. Daher können sich auch Anfänger direkt an die Arbeit begeben, ohne sich große Sorgen um eine eventuelle Materialverschwendung zu machen.
Zudem geht man bei der Specksteinbearbeitung automatisch langsam und schrittweise vor. So ist die Gefahr, dass die Skulptur aus Versehen zerbricht oder große Stücke abplatzen, eher gering. Allerdings sollten Einsteiger kompakte Steine schichtig gelagerten vorziehen, da bei Letzteren die Eventualität eines unkontrollierten Absplitterns größer ist.

Von fazinierender Schönheit

Der besondere Charme diese Materials liegt in der Einzigartigkeit eines jeden Steins. Jeder Block wird von einem geheimnisvollen Netzwerk von Adern und Verästelungen durchzogen. Diese Maserung offenbart sich jedoch erst, wenn der Stein poliert wird. Im rohen oder halbbearbeiteten Stadium wirkt der Speckstein immer staubig grau und manchmal muss man schon sehr genau hinschauen, um Farbunterschiede zwischen zwei Brocken zu erkennen. (Unser Tipp: den Stein nass machen hilft dabei.) Die Enthüllung dieser "inneren Schönheit" ist quasi der Lohn der Steinbearbeitung. Selbst wenn man wollte, könnte man nicht zweimal die gleiche Skulptur schaffen, nicht einmal aus ein und demselben Rohling.

Das Spiel der Farben

Jeder Stein besitzt eine Grundfarbe, die allerdings, genau wie seine spezifische Maserung, erst durch Schleifen und Polieren wie durch Zauberei zum Vorschein kommt. In dieser Hinsicht ähnelt Speckstein Marmor. Es gibt verschiedene Grün- und Rosa-Abstufungen, Braun, Graugrün, Weiß, Gelblich, Grau, Anthrazit und Schwarz. Anthrazit und graugrüne Steine sind am stabilsten und lassen sich auch schlagend und nicht nur abtragend bearbeiten. Ansonsten ist die Entscheidung für eine bestimmte Farbe reine Geschmacksfrage.

Von der monumentalen Plastik für den Außenbereich bis zum zierlichen Schmuckanhänger . . .

. . . ist bei der Arbeit mit Speckstein alles möglich, Phantasiegestalten, abstrakte Kreationen, Tierfiguren, Masken, menschliche Gesichter, frei erfunden oder konkret nach einem Foto oder einer Vorlage gearbeitet - Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch nicht im Hinblick auf die Größe der Skulptur: von der imposanten Statue für den Park (bis zu 2 m Höhe) bis zum Ohrring über den Briefbeschwerer - technisch ist alles machbar. Soll das fertige Werk im Freien aufgestellt werden, sind allerdings dichte kompakte Steine vorzuziehen. Einsteiger sollten sich zunächst an einfachen Formen wie stilisierten Tierfiguren oder geometrischen Körpern üben und auch in Bezug auf die Größe die Extreme meiden . . .

Ohne Titel", D-J Bauer, 53cm

Es ist beruhigend zu wissen, dass auch ein versehentlich abgeplatzter Splitter oder ein Reststück nicht in den Abfall wandern muss, sondern noch in einen Anhänger oder Handschmeichler verwandelt werden kann.

.