KreaTIEF? – Probieren Sie unseren Ratgeber!

Krea-Was?



Das KreaTief ist eine Wortschöpfung aus „Kreativ“ und „Tief“. Es beschreibt ziemlich treffend den Umstand der kreativen Rastlosigkeit. Womöglich waren Sie selber schon betroffen und haben Tage-, gar Wochenlang Ihre Utensilien nicht mehr in die Hände genommen.

Und dies ist völlig in Ordnung! Nehmen Sie diesen vorübergehenden Zustand an und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf andere Projekte oder Hobbies. Vielleicht tut die Auszeit gut und der Abstand sorgt für neue Entwicklungen.

Falls Sie aber dennoch einen Anstoss benötigen, haben wir Ihnen eine kleine Tippliste zusammengefasst!


10. Tipps als Inspirationsquelle



1. Abzeichnen

Nehmen Sie Fotos, Modezeitschriften, Postkarten oder Fachliteratur zur Hand und zeichnen Sie die Szene, Blume oder Figur ab. Gestalten Sie das Bild in Ihrem eigenen Stil oder experimentieren Sie mit anderen Farben oder Techniken.


2. Re-Do (Draw/Sculpt this again)

Kramen Sie ein älteres Bild hervor und malen/zeichnen Sie es mit Ihren aktuellen Fähigkeiten! Oder modellieren Sie Ihr Erstlingswerk nach. Vergleichen Sie, wie Sie auf Ihrem kreativen Weg einiges an Erfahrung und Verbesserung mitgenommen haben und seien Sie stolz auf diese Entwicklung!


3. Von den Besten lernen

Sie haben einen Lieblingskünstler? Studieren Sie eines der Werke und versuchen Sie es nachzumachen. Finden Sie heraus, wie der Künstler seine Techniken verfeinert hat und wie Sie selber dadurch Ihren Werken mehr Wirkung einhauchen können. Oft stellen aktuelle Künstler Video-Tutorials ins Netz und bieten so die Möglichkeit, jeden Schritt genau mit zu verfolgen.

4. Ausstellungen und Museen besuchen

Schnappen Sie Ihr Skizzenbuch und Stifte und setzen Sie sich ins nächste Museum oder schlendern Sie durch eine Ausstellung. Vielleicht haben Sie Lust die Szenen bildlich einzufangen, wie beim Urban Sketching. Geniessen Sie die die kunstschaffende Umgebung und tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten aus. Es ist immer interessant, was andere Kreative erschaffen.


5. Den Moment nutzen

Lassen Sie sich Zuhause von der eigenen Umgebung inspirieren! Sei es der Blick aus dem Fenster, ein Gegenstand auf dem Schreibtisch, das schlafende Haustier oder ein liegendes Stück Stoff. Es gibt IMMER etwas zu zeichnen und so verbessern Sie Ihre Sichtweise zum Objekt und lernen mit Perspektiven umzugehen.


6. Sich weiterentwickeln

Wie oft scheitert man an der korrekten Anatomie, an der perfekten Handstellung oder verflucht den Faltenwurf der zu zeichnenden Kleidung. Nehmen Sie sich die Zeit und Möglichkeit, sich selber weiterzubilden. Kennen Sie die 100er Challenge? Hierbei wird 100x ein bestimmtes Thema gezeichnet und stets wiederholt. Zum Beispiel werden hundert Hände in verschiedenen Positionen in ein Skizzenbuch gezeichnet. Eine perfekte Gelegenheit, um leere Hefte zu füllen!


7. Challenges

Apropos Challenge: Viele Communitys bieten kleine oder grosse Herausforderungen an. Suchen Sie sich Gleichgesinnte, um sich gegenseitig Zeichnungen anzufertigen oder setzen Sie speziell freigegebene Zeichnungen in Ihrem eigenen Stil um. Oder fordern Sie sich selber heraus und verfolgen Sie individuell ein ansprechendes Thema. Der Oktober ist berühmt dafür, seine Tuschefähigkeiten täglich aufzubessern, im Januar wird täglich etwas modelliert und im Mai werden vermehrt Meerjungfrauen gezeichnet. Oder suchen Sie sich blind drei Farben aus Ihrer Sammlung und malen / zeichnen damit ein vollständiges Bild. Im Web finden Sie Unmengen an anregenden Challenges!

8. Repertoire erweitern

Aquarellmalerei oder Speckstein schleifen hatte Sie schon immer mal ‚glustet‘? Lenken Sie das Augenmerk auf Techniken, für die Sie bis jetzt wenig Zeit gefunden haben. Gönnen Sie sich ein Probeset und experimentieren Sie völlig losgelöst von Erwartungen. Vielleicht entdecken Sie ein neues Faible! Oder kombinieren Sie diverse Techniken miteinander und gestalten Sie ein interessantes Mixed-Media Werk.


9. Sich ablenken

Ein klassischer Tipp ist Musik hören oder Serien schauen. Ein gutes Zitat sorgte hierbei schon oft für eine ordentliche Portion an Inspiration. Oder setzen Sie zur Musik einen Stift aufs Papier und lassen Sie ihn ohne Gedanken fliessen. Ähnlich wie beim Zentangle setzt ein angenehmer Meditationszustand ein und zeitgleich wurde etwas aufs Papier gebracht.


10. Im Kopf (und den Tisch) aufräumen

Chaos und Staub hemmen die Denkleistung und schränken den kreativen Prozess ein. Räumen Sie dazu Ihren bevorzugten Arbeitsort mal kräftig auf! Gönnen Sie sich eine neue Pflanze oder hängen Sie ein anspornendes Motto an die Wand. Kennen Sie die App „Pinterest“? Da können Sie eigene Pinnwände anlegen und auf viele weitere Ideen von Usern zugreifen und abspeichern. Cooles Projekt gesehen? Mit zwei Klicks gepinnt! Legen Sie sich Moodboards oder Farbspektren an und saugen Sie sich den Kopf etwas leerer.

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